WC – endlich wieder aufs Töpfchen gehen!

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Der erste Raum, der in meiner „neuen alten“ Wohnung fertig wurde, war das Klo. Das ist auch sehr bezeichnend wie wichtig uns das stille Örtchen ist. Antwort: SEHR!

Ich hab ja aufgrund meines Berufes eine kleine Pinkelstörung entwickelt, die ich mir jetzt in der Corona-Zeit wieder abtrainieren möchte. Hier die Details: Wie ihr ja wisst (?) bin ich Lehrerin in einer Volksschule. Als Grundschullehrerin darf man seine Kinder in der Klasse nicht alleine, nicht unbeaufsichtigt lassen, weil man ja Aufsichtspflicht hat. Also muss man das Klogehen immer gut timen. Wenn meine Begleitlehrerin also da ist, dann kann ich das ausnützen um eine schnelle Klopause einzulegen. Die Betonung liegt hier auf schnell, da ich immer im Hinterkopf habe, dass ich gerade ja eigentlich bei den Kindern sein sollte.

Aufgrund dieser Tatsache, habe ich also meine Lulu-Störung entwickelt. Ich mach nie fertig Lulu. Ich höre einfach zu früh auf und denke, dass ich nicht mehr muss, aber in Wirklichkeit müsste ich noch ein bisschen.

Naja, in Corona-Time hab ich auf jeden Fall genug Zeit um in Ruhe aufs Klo zu gehen. Und seit das Klo „fertig“ ist, genieße ich das noch viel mehr. Ich bleib manchmal sogar noch länger sitzen und blättere in einer Zeitung. Entspannung pur.

Was hat sich verändert im Raum?

Früher zierte ja eine (in meinen Augen) geschmackvolle Grastapete das Klo. Diese musste weichen. Es hatte sich ausgegrast. Unter der Grastapete befanden sich weiße Fliesen mit ein paar Schnörkeln. Eigentlich gar nicht mal so schirch, aber ich wollte unbedingt wieder ein buntes Klo.

Das nackte Klo

Da ich nicht neue verfliesen wollte (Mietwohnung) kam ich auf die Idee, die Fliesen doch mit Fliesenlack zu bemalen. Nach einigen YouTube-Videos hab ich diese Möglichkeit der Veränderung dann doch ausgeschlossen, da ich kein Mensch bin, der gut im gleichmäßig auftragen von Lacken ist.

Also entschieden wir uns für eine Klebefolie. Ich wollte was Skandinavisches – mein Freund etwas Blaues. Gelandet sind wir bei einem hellblauem Barockmuster, dass ich nach gefühlt tausend Stunden in Onlineshops eines Abends einfach bestellt habe.

Beim Baumarkt kauften wir dann auch einen neuen Klokasten und eine neue Klobrille, die sich jetzt so leise von selbst schließt, dass jedes noch so kleine Furz lauter ist, als sie.

Und dann kam die Klebefolie. Ich will euch nicht im Detail beschreiben, wie mühsam es war, die Folie aneinander anzustückeln. Ich hätte sie ja am liebsten gleich wieder zurückgeschickt. Ich hab für sowas keine Geduld!

Zum Glück ist mein Freund – was solche Dinge betrifft – penibler und ausdauernder. In Teamarbeit und über Wochen (!) haben wir die Klowand nach und nach fertiggeklebt.

Hier seht ihr das Resultat. Beim ersten Foto bitte einfach den Kopf drehen – ich hab es nicht geschafft das Bild zu drehen 😂

Dieses wunderschöne Gemälde ist ein Erbstück und nennt sich politisch unkorrekt „Die Zigeunerin“ 🙈
Der Klopapierhalter – das Dreieck des Glücks in Coronazeiten!
Ganz wichtig: Zeitschriften am Klo
Bei der Klomatte gibt es noch Luft nach oben – aber da hab ich noch keine perfekte gefunden

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