Yogalove. Kinderyogalove.

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Das Leben ist oft sehr stressig. Ich selbst habe einen Vollzeitjob als Lehrerin, den ich mit viel Liebe und Hingabe ausübe, schreibe einen Blog, der mir viel Freude macht, habe Freunde und Familie, die ich gerne sehe und einen Haushalt. Das klingt jetzt alles ziemlich angenehm und normal – doch meistens bin ich im Stress. Ungewollt. Ich hetze von einem Ort zum anderen, schaue viel in den Computer und bin mit vielen organisatorischen Dingen beschäftigt.

 

Ich beobachte in der Schule, dass dieser „Alltagsstress“ auch vor Kindern nicht Halt macht. Kinder müssen plötzlich viele Tätigkeiten im Sitzen ausführen. Bewegungsmangel und schulischer Stress zeigen schnell ihre Wirkung. Doch welchen Weg gibt es, die Kinder davor zu bewahren?

 

Für mich selbst habe ich seit ein paar Jahren Yoga als Ausgleich gefunden. Eine Yoga-Einheit ist für mich fast wie eine Therapie: ich kann loslassen. Zu mir finden. Wie geht es mir heute? Wie fühlt sich mein Körper gerade an? Yoga erinnert mich, auf mein Inneres zu hören. So schnulzig das klingt.

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Hier mit der lieben Dani bei der Ausbildung 🙂

 

Als ich dann von Kinderyoga gehört habe, war mein Interesse geweckt. Nach umfangreicher Recherche habe ich mich für eine Ausbildung zur Kinderyogalehrerin bei Yogawege entschieden. Im ersten Moment bedeutet so eine zusätzlich Ausbildung natürlich wieder Stress. Insgesamt fünf Module (87 Stunden Training) neben der Arbeit sind eine organisatorische Herausforderung. Das gebe ich zu. Wenn ich aber eines voll und ganz behaupten kann ist es, dass sich diese Ausbildung für mich als Person und für meine Tätigkeit in einem sozialen Beruf mehr als gelohnt hat.

 

Die zwei Leiterinnen Jennifer Dobnigg und Christine Stiessel sind inspirierende Persönlichkeiten, die mit so viel Hingabe das tun, was sie tun, wodurch die Ausbildungswochenenden wie im Flug vergingen. Die vielen praktischen Ideen für Yogaspiele und Inspirationen für die Umsetzung von Yogaelementen mit Kindern sind wirklich ein guter „Handwerkskoffer“ für meinen Beruf. Auch die Expertinneneinheiten zu den Themen Stimmtraining, Marketing sowie Anatomie und Physiologie waren total spannend. Diese Themen sind für alle wichtig, die mit Kindern arbeiten oder eigene Kinder haben.

 

Beim Kinderyoga werden Körperübungen, Atemübungen, Spiele und Fantasiereisen in (ent)spannende Geschichten verpackt, bei denen die Kinder lernen, sich selbst besser wahrzunehmen. Kinderyoga schult die Motorik, unterstützt die Gesundheit und macht vor allem viel Spaß. Kinder lernen, mit Alltagsproblemen umzugehen und Kraft zu tanken.

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Beim Kinderyoga liegen die Matten in Form einer Sonne – wie schön!

 

In meiner eignen Klasse baue ich seit der Ausbildung immer wieder kleine Sequenzen in den Unterricht ein und ich kann sagen: die Kinder lieben das. Kinderyoga fördert die Fantasie und Kreativität. Wir reisen nach Indien zu den Schlangenbeschwörern, fliegen wie bunte Schmetterlinge durch die Luft oder verwandeln uns in tanzende Krieger. Dabei wird das soziale Miteinander gefördert und die Bewegungsfreude der Kinder geschult.

 

Ich könnte noch stundenlang weiter schreiben. Aber ich denke, ich habe klar gemacht, wie toll ich diese Ausbildung gefunden habe. 🙂 Ich kann sie von ganzem Herzen für alle Menschen, die mit Kindern arbeiten weiterempfehlen.

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Spiele, Spiele, Spiele.
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Das war meine besondere Mitte für die „Bauernhof“-Stunde.

 

Hier der Link zu yogawege – dort habe ich die Ausbildung gemacht!

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